{"id":246,"date":"2020-04-20T09:34:02","date_gmt":"2020-04-20T07:34:02","guid":{"rendered":"https:\/\/gastrosingles.de\/berufe\/?p=246"},"modified":"2020-07-07T12:01:00","modified_gmt":"2020-07-07T10:01:00","slug":"servicekraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gastrosingles.de\/berufe\/servicekraft\/","title":{"rendered":"Der Beruf Servicekraft"},"content":{"rendered":"<p><H1>Ratgeber zum Beruf Servicekraft<\/H1><\/p>\n<p><H2>Allgemeines zum Beruf Servicekraft<\/H2><\/p>\n<p>Die Ausbildung zum Hotel- oder Restaurantfachmann bzw. Servicekraft oder Kellnerin bietet zahlreiche Chancen zur beruflichen Entwicklung, sei es die Er\u00f6ffnung eines eigenen Betriebes, die Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich oder die Leitung einer Abteilung. Im Restaurantsektor kann dies zum Beispiel die Leitung eines Restaurants oder einer Veranstaltungsabteilung sein.<\/p>\n<p>Die Aufstiegschancen nach der Ausbildung zum Restaurantfachmann bzw. Restaurantfachfrau, Servicekraft und Kellnerin lassen sich dar\u00fcber hinaus durch eine Weiterbildung an einer Hotelfachschule vergr\u00f6\u00dfern. Und nach einer gewissen Praxiszeit kann man den Titel &#8222;Hotelfachwirt&#8220; erwerben.<\/p>\n<p>Ein &#8222;Renner&#8220; ist laut Deutschem Gastst\u00e4ttenverband der relativ neue Zweig der Systemgastronomie und im Hinblick darauf die Ausbildung zum &#8222;<a href=\"https:\/\/gastrosingles.de\/berufe\/fachmann-fuer-systemgastronomie\/\">Fachmann f\u00fcr Systemgastronomie<\/a>&#8220; bzw. zur &#8222;Fachfrau f\u00fcr Systemgastronomie&#8220;, zum Beispiel bei Fastfoodketten wie McDonald&#8217;s oder Burger King. Hier werden vor allem betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt, die den Systemgastronomen au\u00dferdem dazu bef\u00e4higen, alle Arbeitsabl\u00e4ufe einschlie\u00dflich der Personalplanung zu organisieren, f\u00fcr die erforderlichen Arbeitsmittel zu sorgen und alle Bereiche des Restaurants nach einem festgelegten Gastronomiekonzept zu gestalten.<\/p>\n<p><H2>Deine Aufgaben als Servicekraft<\/H2><\/p>\n<p>In der Gastronomie und Hotellerie zu arbeiten hei\u00dft in erster Linie Dienst leisten. Und das liegt nicht jedem. Nie darf man seine Mission &#8222;Der Gast ist K\u00f6nig!&#8220; vergessen, auch wenn Weihnachten ist und andere beim F\u00fcnf-G\u00e4nge-Men\u00fc feiern. Das Motto der Branche lautet: G\u00e4ste gewinnen und halten. Und dieses Ziel kann nur mit motivierten, qualifizierten Mitarbeitern und perfektem Service erreicht werden.<\/p>\n<p>Der Einstieg in die Branche f\u00fchrt am besten \u00fcber eine einschl\u00e4gige Lehre. Da die Jobs sehr praxisbezogen sind, fassen studierte Kr\u00e4fte ohne entsprechende Ausbildung in der Hotellerie schwerer Fu\u00df als jene mit passender Erfahrung. Doch wer hier die richtige Leistung zeigt, dem stehen alle T\u00fcren bzw. Sprossen auf der Karriereleiter offen, auch international.<\/p>\n<p>Die Spanne dieser abwechslungsreichen Branche, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, reicht vom klassischen Restaurant \u00fcber die Gemeinschaftsgastronomie, bis hin zur System- und Sternegastronomie, von der kleinen, gem\u00fctlichen Fr\u00fchst\u00fcckspension bis hin zum perfekten Tagungs- und Luxushotel. Und so vielf\u00e4ltig die Branche ist, so verschieden sind auch die Berufsfelder &#8211; von der Restaurantleiterin \u00fcber den K\u00fcchenchef bis zum Personalmanager oder der Hoteldirektion.<\/p>\n<p>Ein hohes Ma\u00df an branchenspezifischem und betriebswirtschaftlichem Know-how, Eigeninitiative und Sprach- und Sachkenntnis m\u00fcssen Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte in der Hotel- und Gastronomiebranche mitbringen. Betriebsabl\u00e4ufe m\u00fcssen analysiert und Mitarbeiter so eingesetzt werden, dass das Optimum erwirtschaftet werden kann. Fachliche und betriebswirtschaftliche Wissenserweiterung tr\u00e4gt auch hier zur Verbesserung der Aufstiegschancen bei. Ganz zu schweigen von der Mobilit\u00e4t, die im Gastgewerbe als zentrale Voraussetzung gilt. Und nat\u00fcrlich ist Kreativit\u00e4t gefragt, was das Leistungsangebot und dessen st\u00e4ndige Verbesserung angeht. Auch Hotellerie und Gastronomie brauchen bez\u00fcglich der &#8222;Hege und Pflege&#8220; der G\u00e4ste innovative und frische Ideen.<\/p>\n<p>Die Messlatte liegt sehr hoch. Dennoch haben trotz all dieser Anforderungen kompetente, leistungsbereite und aufgeschlossene Kr\u00e4fte \u00e4u\u00dferst attraktive Karrierem\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><H2>Warum sollte man Servicekraft werden?<\/H2><\/p>\n<p>Der Beruf des Kellnerns oder der Kellnerin gilt als der schwerste Beruf in Deutschland. Unter Umst\u00e4nden hat man es mit schwierigen, unzufriedenen G\u00e4sten zu tun, denen das Essen nicht geschmeckt hat. Dies ist nicht einfach und kann stressig sein. Auch ist die T\u00e4tigkeit k\u00f6rperlich recht anstrengend, da man volle Teller und schwere Biergl\u00e4ser umhertr\u00e4gt und serviert. Eine Kellnerin hat einen viel h\u00f6heren Kalorienumsatz als andere Berufsgruppen, da sie viel auf den Beinen ist. Oft wird \u00fcber schmerzende F\u00fc\u00dfe geklagt. Doch der Beruf ist erf\u00fcllend. Man hat mit Menschen zu tun und ist in Gesellschaft. Nat\u00fcrlich kann man in dem Restaurant, in dem man arbeitet, umsonst essen. Der Beruf der Servicekraft ist wichtig und wird oft gebraucht. Es gibt noch viele offene Stellen.<\/p>\n<p><H2>Arbeitszeiten als Servicekraft<\/H2><\/p>\n<p>Als Servicekraft arbeitet man oft auch abends und nachts, weil die meisten Leute eher abends ins Restaurant gehen. Oft ist man erst um Mitternacht oder sogar noch sp\u00e4ter zu Hause. Die Arbeitszeiten varrieren. Nat\u00fcrlich arbeitet man auch tags\u00fcber. Die Kellnerin ist die Schnittstelle zwischen K\u00fcche, Koch und Gast.<\/p>\n<p><H2>Allgemeins zur Hotellerie und zur Gastronomie<\/H2><\/p>\n<p>Das Gastgewerbe ist mit mehr als 50 000 Hotels und Pensionen sowie 180 000 Restaurants und Gastst\u00e4tten das Kernst\u00fcck der deutschen Tourismusindustrie. 108 Millionen G\u00e4ste bei 326 Millionen \u00dcbernachtungen registrierte das deutsche Beherbergungsgewerbe im Jahr 2000 laut dem Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Technologie. Auch l\u00e4sst die zuk\u00fcnftige Entwicklung weiterhin auf einen stabilen Trend schlie\u00dfen. Doch selbst die Hotel- und Gastronomiebranche hat es in wirtschaftlich schweren Zeiten nicht leicht. Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung und die gebremste Konsumfreude schlagen hier ebenfalls zu Buche. So beklagten Hoteliers und Gastronomen, die sich an der Konjunkturumfrage des DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband) beteiligt haben, r\u00fcckl\u00e4ufige Erl\u00f6se f\u00fcr das Winterhalbjahr 2001\/2002. Vor allem jetzt in der Corona-Krise ist der Tourismusverband unzufrieden. Ums\u00e4tze brechen weg, weil Restaurants und Hotels geschlossen sind.<\/p>\n<p>Stellvertretend f\u00fcr die Unternehmen der Branche meldeten schon damals 51 Prozent der 2660 Hoteliers und Gastronomen deutliche Umsatz- und Ertragseinbu\u00dfen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen mitteilte, wurden im Winterhalbjahr 2001\/2002 etwa drei Prozent weniger G\u00e4ste\u00fcbernachtungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die zweigeteilte konjunkturelle Entwicklung zwischen den Branchensegmenten Hotellerie und Gastronomie bleibt weiterhin deutlich. Die Gastronomie schneidet zum wiederholten Mal schlechter ab als die Hotellerie, wobei die Vergleichswerte der &#8222;Beherberger&#8220; ebenfalls niedriger lagen als im Jahr 2000.<\/p>\n<p>Hoffnungsschimmer zeigen sich bei den so genannten &#8222;Big Players&#8220; der Branche, die das Gesamtergebnis deutlich korrigieren. Sowohl das Abschneiden der Ketten- und Kooperationshotellerie als auch das der Systemgastronomie, zum Beispiel Gastronomieketten oder Catering-Unternehmen aller Art, hebt sich deutlich vom Rest der Branche ab.<\/p>\n<p><H2>Mit Optimismus in die Zukunft<\/H2><\/p>\n<p>Bei aller Skepsis herrscht noch immer &#8211; und vor allem wieder &#8211; Optimismus in der Gastronomie- und Hotelbranche. Viele der befragten Hoteliers und Gastronomen sind durchaus zuversichtlich, was die Zukunft angeht, und rechnen mit steigenden Ums\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Was nun noch fehlt, sind Mitarbeiter, und zwar von der Hilfskraft bis zum K\u00fcchenchef. Eine repr\u00e4sentative Umfrage, die das Forschungsinstitut EMNID im April 2002 im Auftrag der DEHOGA durchgef\u00fchrt hat, zeigt: 65 000 Mitarbeiter sowie 20 000 Auszubildende braucht die Branche. Rund 40 Prozent der Unternehmen in Hotellelerie und Gastronomie verf\u00fcgen \u00fcber freie Arbeits- und Ausbildungspl\u00e4tze. Bei den Fachkr\u00e4ften f\u00fchren die Restaurantfachleute mit \u00fcber 11 000 offenen Stellen die Rangliste an. Gesucht werden weiterhin 8800 K\u00f6che und 5800 Hotelfachleute. Hier bieten sich vielf\u00e4ltige Karrierem\u00f6glichkeiten f\u00fcr Menschen, die gerne mit G\u00e4sten umgehen und die Arbeit in einem Team nicht scheuen.<\/p>\n<p><H2>Catering Manager &#8211; die Lust am Genuss<\/H2><\/p>\n<p>Gastlichkeit an einen beliebigen Ort verlagern, so k\u00f6nnte man die edle Variante des Catering umschreiben. Wenn die geladenen Damen und Herren inmitten eines gelungenen Ambientes Hummer und H\u00e4ppchen verspeisen, Small Talk halten, ein wenig dem aufspielenden Violinenquintett lauschen, weit und breit aber keine K\u00fcche zu sehen ist, dann wuseln und schuften hinter den Kulissen die Leute vom Party- und Cateringservice. Stress pur! Die F\u00e4den in der Hand zu behalten ohne den \u00dcberblick zu verlieren, alles in richtigen Mengen, appetitlich angerichtet, auf den Zeitpunkt genau zu liefern &#8211; nat\u00fcrlich mit einem entspannten L\u00e4cheln auf den Lippen &#8211; das ist die Kunst des Catering Manager.<\/p>\n<p><H2>Flexibilit\u00e4t wird gro\u00df geschrieben<\/H2><\/p>\n<p>Catering Manager leiten in verantwortlicher Position einen auf Catering spezialisierten Betrieb. Wer hier Bestand haben will, muss in erster Linie flexibel sein. Die Essgewohnheiten der Kundschaft \u00e4ndern sich st\u00e4ndig, die W\u00fcnsche reichen von schlicht \u00fcber gesund und di\u00e4tgerecht bis hin zu pomp\u00f6s oder auch mal rustikal. Den Apparat im Hintergrund am Laufen zu halten, das richtige technische und stets modernste Equipment parat zu haben und die Mitarbeiter motivierend und effizient zum Einsatz zu bringen erfordert \u00dcbersicht, gute Nerven und Organisationsgeschick. Au\u00dferdem sind Fachkenntnisse in den Bereichen Betriebswirtschaft, Buchhaltung, Kalkulation, Lebensmittelrecht und Qualit\u00e4ts-Controlling gefordert.<\/p>\n<p>Multitalente sind gefragt, denn nach Auskunft des Arbeitsamtes ist der Zugang zum Catering Manager nicht festgelegt. Um als Catering Manager einzusteigen, wird in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung im betriebswirtschaftlichen Bereich, im Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe oder im Bereich Haushalts- und Ern\u00e4hrungswissenschaften mit einschl\u00e4giger Berufserfahrung in der Sparte Catering vorausgesetzt. K\u00f6che haben also gleicherma\u00dfen eine Chance wie Bankettleiter, Ern\u00e4hrungswissenschaftler, Restaurantfachleute, Betriebswirte oder Hauswirtschaftsleiterinnen. F\u00fcr Quereinsteiger gibt es verschiedene Kurs- und Weiterbildungsangebote, zum Beispiel als Catering-Fachwirt.<\/p>\n<h4>Folgende Berufe k\u00f6nnten Dich auch interessieren<\/h4>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/gastrosingles.de\/berufe\/barkeeper\/\">Barkeeper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/gastrosingles.de\/berufe\/tourismuskaufmann\/\">Tourismuskaufmann<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratgeber zum Beruf Servicekraft Allgemeines zum Beruf Servicekraft Die Ausbildung zum Hotel- oder Restaurantfachmann bzw. 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