Berlin ist Buehne, Labor und Schule der deutschen Gastronomie zugleich. Drei-Sterne-Haeuser, Hotelkuechen mit internationaler Brigade, Markthallen, Bistro- und Tavernenkultur, dazu klassische Berliner Kueche. Mitten in diesem Resonanzraum steht der Verein Berliner Koeche 1841 mit Kuechenmeisterinnung zu Berlin e.V., der aelteste Kochverein Deutschlands. Wer von Tradition im deutschen Kochhandwerk spricht, beginnt nummerisch und historisch bei diesem Verein.
Vorstand und Vereinsstruktur
Der Verein wurde 1841 in Berlin gegruendet, das 160. Jubilaeum wurde laut Pressemeldungen festlich begangen. Damit traegt der Verein eine ueber 180 Jahre lange Geschichte und ist der aelteste Kochverein im Bundesgebiet. Zur Wiedervereinigung 1990 existierten in Berlin drei Kochvereine. Der Verein 1841 fusionierte spaeter mit der Kuechenmeisterinnung zu Berlin e.V., der Doppelname Verein Berliner Koeche 1841 mit Kuechenmeisterinnung zu Berlin e.V. ist das organisatorische Ergebnis dieser Verschmelzung.
Der Vereinssitz befindet sich am Hermannstadter Weg 24 in 12279 Berlin-Marienfelde, dokumentiert auf adresse.dastelefonbuch.de und mobil.dasoertliche.de, telefonisch erreichbar unter 030 7216796. Der Vorstand wird laut VKD-Statut von der Mitgliederversammlung gewaehlt und umfasst 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden, Schatzmeister, Schriftfuehrer, Jugendwart und Beisitzer. Die aktuelle Besetzung wird ueber den VKD Landesverband Berlin-Brandenburg auf koeche-berlin-brandenburg.de gefuehrt. Die Innungsbindung zur Kuechenmeisterinnung gibt dem Verein eine zweite Schiene Richtung Meistertitel und Ausbildungsbetriebe in Berlin.
Gastronomie-Szene Berlin
Berlin traegt eine der dichtesten Spitzengastronomien Europas. Rutz fuehrt drei Michelin-Sterne, Horvath in Kreuzberg zwei, Tim Raue zwei, Restaurant Tulus Lotrek zwei, Lorenz Adlon Esszimmer im Hotel Adlon zwei, Bandol sur Mer und Coda Dessert Bar je einen Stern. Dazu kommen Hotelkuechen des Adlon, Regent, Waldorf Astoria und Ritz-Carlton. Diese Haeuser bilden zusammen das Niveau-Feld, in dem Berliner Brigaden ausgebildet werden und sich profilieren.
Parallel dazu traegt Berlin eine breite Mittelschicht aus Bistros, Tavernen und Neo-Berliner Kueche. Klassische Berliner Linien wie Eisbein mit Sauerkraut, Buletten, Currywurst, Koenigsberger Klopse und Berliner Pfannkuchen sind kulinarische Anker, die im Verein wiederkehrend aufgegriffen werden. Die Markthallenkultur, etwa rund um die Markthalle Neun, verbindet handwerklichen Anspruch mit urbaner Sichtbarkeit. Diese Breite ist es, die Berlin als kulinarisches Berufsfeld besonders macht.

