Es ist Abend in Osnabrueck, irgendwo in einer Veranstaltungskueche im Stadtgebiet. Ein gutes Dutzend Berufskoechinnen und Berufskoeche stehen um einen Tisch, jemand pariert einen Wildschwein-Ruecken aus dem Teutoburger Wald, daneben demonstriert eine Kollegin die Fuehrung einer Sauce aus Wachholder und Kraeutern. Kein Servicedruck, kein Wochenend-Fokus. Das hier ist Vereinsabend im Koecheclub Osnabrueck.
Zahlen und Fakten zum Verein
Der Koecheclub Osnabrueck e.V. ist als Zweigverein ZV309 im VKD-Landesverband Niedersachsen organisiert. Erster Vorsitzender ist Michael Klein, als Kontaktperson fungiert Cornelia Schuermann. Wer den Verein erreichen will, wendet sich an die Telefonnummer 05402 4533 oder die Mobilnummer 0171 8616087, die E-Mail-Adresse cornelia at fam-schuermann.de ist ebenfalls aktiv. Vorstandsposten werden laut VKD-Statut alle zwei Jahre per Wahl bestaetigt.
Die Mitgliederzahl liegt bandbreitig bei rund 40 bis 70 Berufskoechinnen und Berufskoechen aus Stadt und Osnabruecker Land. Das ist eine realistische Groesse fuer einen Mittelstadt-Zweigverein mit aktivem Kern, dazu Senioren und passive Mitglieder. Eine durchgaengig oeffentlich gepflegte Vereinsdomain ist nicht etabliert, was fuer Zweigvereine dieser Groessenordnung nicht ungewoehnlich ist und die Kommunikation auf Verteiler und Kontaktpersonen verlagert.
Vereinsleben und Stammtisch
Vereinsabende kombinieren Fachvortrag, gemeinsames Kochen und kollegialen Austausch. Themen reichen von Wildbret aus dem Teutoburger Wald ueber Fisch aus regionalen Teichen bis zu Spezialitaeten der Klosterkueche. Wallenhorst, Belm und Bad Iburg liefern dabei klassische Standorte fuer Foerderbetriebe und Lehrgangs-Adressen. Mitglieder begleiten Auszubildende bei Wettbewerben und sitzen in Pruefungsausschuessen, der berufsstaendische Auftrag wird sichtbar gelebt.
Dazu kommen Exkursionen zu Produzenten und Lieferanten. Spezialitaetenmetzger im Osnabruecker Land, Schinken-Reifer am Wiehengebirge und Forellenteiche im Huggel-Bereich sind dokumentierte Anlaufstellen. Im Stadtkern werden Brennereien, Roestereien und Patisserie-Manufakturen besucht.

