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DEHOGA Bremen: Schnoor-Café Bremen, Symbolbild Gastro Bremen
berufsbilder2026-04-26

DEHOGA Bremen: Stadtverband Hansestadt & Politik

DEHOGA Bremen vertritt das Gastgewerbe im kleinsten Stadtstaat: rund 1.200 bis 1.800 Mitgliedsbetriebe zwischen Schlachte-Promenade, Bremer Ratskeller und Bremerhavener Kreuzfahrt-Terminal. Hauptgeschäftsführer Detlef Pauls führt die Geschäftsstelle und vertritt Hoteliers und Wirte gegenüber Bürgerschaft, Senat und Tourismus.

Symbolbild: Gastrosingles
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Wie organisiert sich DEHOGA Bremen zwischen Schlachte und Bremerhaven?

DEHOGA Bremen ist Stadtverband für das gesamte Bundesland: Stadt Bremen plus Bremerhaven, getrennt durch rund 60 Kilometer Weser-Mündung, aber unter einer Geschäftsstelle. Hauptgeschäftsführer Detlef Pauls koordiniert Politik in der Bremischen Bürgerschaft, Tourismus-Themen an Schlachte und Böttcherstraße sowie die Hafen- und Kreuzfahrt-Gastronomie in Bremerhaven. Der Verband arbeitet eng mit IHK Bremen, Bremer Touristik-Zentrale und Erlebnis Bremerhaven zusammen.

Bremen ist klein, aber laut. Der Stadtstaat zählt nur rund 680.000 Einwohner, kommt aber mit zwei Städten daher: Bremen an der Mittelweser und Bremerhaven 60 Kilometer flussabwärts an der Nordseeküste. Dazwischen liegt niedersächsisches Umland, daneben Hafenbecken, Werften, Containerterminals und Kreuzfahrt-Anleger. Das Gastgewerbe lebt in dieser Hansestadt-Realität zwischen Weser-Promenade und Atlantik-Wind. Mittendrin sitzt DEHOGA Bremen als Landesverband im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Du bekommst hier den Überblick: Wer führt den Verband, welche Themen treibt er, wie tickt die Bremer Gastro-Szene und warum sind Schlachte, Ratskeller und Bremerhaven drei Spielfelder unter einem Dach? Anders als die großen Stadt-Schwestern Hamburg oder Berlin organisiert DEHOGA Bremen keine eigene Messe, dafür arbeitet er besonders eng mit Bremer Touristik-Zentrale und Erlebnis Bremerhaven an einer gemeinsamen Tourismus-Erzählung für ein Bundesland mit zwei Zentren.

DEHOGA Bremen: Zahlen & Fakten

Die Geschäftsstelle sitzt zentral in Bremen und ist die einzige Anlaufstelle für das gesamte Bundesland. Bremen ist Stadtstaat, das macht die Verbandsarbeit kompakt: Ein Senat, eine Bürgerschaft, eine Landesregierung, kurze Wege ins Rathaus. Hauptgeschäftsführer Detlef Pauls führt das operative Geschäft und ist erster Ansprechpartner für Presse, Politik und Mitgliedsbetriebe. Er vertritt das Bremer Gastgewerbe in Tarifrunden, Bürgerschafts-Anhörungen und auf Bundesebene gegenüber DEHOGA Bundesverband.

Die Mitgliederzahl liegt je nach Stichtag bei rund 1.200 bis 1.800 Betrieben. Das ist im Bundesvergleich klein, entspricht aber der Grösse des Stadtstaates. Das Spektrum reicht vom Imbiss am Marktplatz über Schlachte-Brauhäuser, Böttcherstraße-Cafes, Übersee-Stadt-Restaurants bis zu Hotels im Atlantic-Komplex Bremerhaven. Wichtig für die Verbandsarbeit: Bremen und Bremerhaven sind räumlich getrennt, branchenpolitisch aber eine Einheit. Die Geschäftsstelle koordiniert beide Standorte parallel und vertritt sie gemeinsam in der Bremischen Bürgerschaft.

Aufgaben & Schwerpunkte

DEHOGA Bremen arbeitet auf vier Ebenen. Erstens politische Interessenvertretung in der Bremischen Bürgerschaft und im Senat: Sperrzeiten, Lieferdienst-Regulierung, MwSt-Debatte, Straßenausschank an der Schlachte. Zweitens Tourismus-Marketing in enger Abstimmung mit der Bremer Touristik-Zentrale: Die Schlachte-Promenade entlang der Weser ist seit den neunziger Jahren ein Vorzeigeprojekt der Stadtentwicklung, eine knapp 660 Meter lange Flaniermeile mit Brauhäusern, Restaurants und Maritimer-Markt-Charakter. DEHOGA Bremen vertritt hier die Wirte gegenüber Stadtordnungsamt und Wasserschutzpolizei.

Drittens Marketing für Bremer Wahrzeichen-Gastronomie. Der Bremer Ratskeller unter dem Rathaus ist das Aushängeschild: älteste Weinhandlung Deutschlands, durchgehend seit 1405 in Betrieb, ausschließlich deutsche Weine, riesige historische Holzfässer. Das Rathaus selbst ist UNESCO-Welterbe, der Ratskeller damit Teil eines Weltkultur-Ensembles. Für DEHOGA Bremen ist er Storytelling-Anker, der weit über Bremen hinaus strahlt. Viertens Bremerhaven: Kreuzfahrt-Terminal, Klimahaus, Deutsches Auswandererhaus, Havenwelten, eine eigene Tourismus-Welt mit eigenem Hotelmarkt, eigener Gastro-Dichte und eigener Saisonalität.

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Ausbildung in der Bremer Gastronomie

Bremen bildet über zwei IHK-Bezirke aus: IHK Bremen für die Stadt und IHK Bremerhaven für den Norden. Zentrale Berufsschul-Adresse für das Gastgewerbe ist das Schulzentrum SII Utbremen, das die theoretische Ausbildung für Köche, Restaurantfachfrauen und Hotelfachleute in Bremen bundelt. In Bremerhaven übernehmen Berufsschulen rund um den Schulcampus Carl-von-Ossietzky den nordmaritimen Teil mit Schwerpunkt Hotellerie und Veranstaltungsgastronomie.

Die Kernberufe sind klassisch: Koch, Restaurantfachfrau, Hotelfachfrau, Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, dazu der Hotelkaufmann. DEHOGA Bremen sitzt in den Prüfungsausschüssen, gestaltet Rahmenlehrpläne mit und betreibt aktives Azubi-Marketing: Tag der offenen Tür in der Geschäftsstelle, Berufsorientierungsmessen an Bremer Schulen, Kooperationen mit der Hochschule Bremerhaven für angehende Hotelbetriebswirte. Weiterbildungen Richtung Sommelier, F+B-Manager und Hotelbetriebswirt laufen über die IHK-Akademien und private Anbieter, oft kombiniert mit dualen Studiengängen an der Hochschule Bremen.

Aktuelle Themen 2026

Die große Debatte 2026 ist weiter die MwSt auf Speisen in der Gastronomie. Nach dem Ende der Sieben-Prozent-Regel zurück zu neunzehn Prozent kämpft der Bundesverband um die Wiedereinführung, DEHOGA Bremen begleitet das über die Bremer Bundesratsbank. Zweites Dauerthema: Fachkräftemangel. Bremen leidet wie alle Stadtstaaten unter knappen Wohnungen für Auszubildende, Bremerhaven zusätzlich unter strukturschwachen Stadtteilen rund um Lehe und Geestemünde, die als Wohnort weniger attraktiv sind.

Drittes Thema ist der Gastro-Boom in der Übersee-Stadt. Das ehemalige Hafenareal westlich der Innenstadt wandelt sich seit den 2000er Jahren zu einem Quartier mit Büros, Wohnungen, Kreativwirtschaft und neuer Gastronomie. Restaurants wie das Strandcafe Speicher I, Schuppen-Brauereien und Hafenkante-Bistros sind in den letzten Jahren entstanden. DEHOGA Bremen begleitet die Entwicklung, vermittelt zwischen Investoren, Quartiersmanagement und etablierten Schlachte-Wirten, die das neue Quartier teils als Konkurrenz wahrnehmen.

Viertes Feld ist das Beck's-Erbe. Bremen ist Beck's-Stadt: Die Brauerei am Weserufer braut seit 1873, gehört heute zu AB InBev und ist Teil der Stadt-DNA. Beck's-Brauerei-Touren, das Beck's am Markt am Rathausplatz und die Verbindung von Bier-Marketing und Gastronomie sind für den Verband ein Querschnittsthema zwischen Tourismus, Hotellerie und Bier-Brauerei-Vertrieb.

Bremens Gastronomie-Highlights

Der Bremer Ratskeller ist Pflicht-Adresse: Wein-Restaurant unter dem Rathaus, älteste Weinhandlung Deutschlands seit 1405, ausschließlich deutsche Weine, riesige Eichenfässer und ein Speisen-Angebot, das norddeutsche Küche mit Weingenuss verbindet. Das L'Echalote in Bremen trägt einen Michelin-Stern und ist die Gourmet-Spitze der Hansestadt, eine intime Adresse mit produktorientierter Küche und konsequenter Weinbegleitung. Die Schlachte-Brauhäuser entlang der Weser-Promenade bieten Brauerei-Gastronomie mit Hausbräu, Krustenbraten und Live-Musik in den Sommermonaten, keine Gourmet-Küche, aber Hansestadt-Lebensgefühl pur.

In Bremerhaven setzt das Atlantic Hotel Sail City den Maßstab: 86 Meter hoch, geschwungene Glasfassade direkt am Havenwelten-Komplex, Restaurant Strom mit Weserblick und Hafen-Panorama, dazu die Skybar in der obersten Etage. Das Klimahaus Bremerhaven 8 Grad Ost und das Deutsche Auswandererhaus liegen direkt nebenan und sorgen für Tagestourismus, der die Gastronomie an den Havenwelten trägt. Cuxhaven liegt zwar in Niedersachsen, gehört aber tourismuspolitisch zum Bremerhavener Einzugsgebiet, Strandhotels in Cuxhaven kooperieren regelmäßig mit Bremerhavener Anbietern, auch wenn DEHOGA-strukturell zwei Landesverbände zuständig sind.

DEHOGA HB Standorte

Bremen hat eine zentrale Geschäftsstelle in der Stadt Bremen, die das gesamte Bundesland abdeckt. Anders als Flächenländer mit Regionalgeschäftsstellen reicht im Stadtstaat eine Adresse, die sowohl die Innenstadt-Themen Schlachte, Böttcherstraße, Übersee-Stadt als auch die Bremerhaven-Themen Havenwelten, Cruise-Terminal und Klimahaus betreut. Detlef Pauls und das Team koordinieren Pressearbeit, Tarifgespräche, Mitgliederservice und Tourismus-Themen aus dieser einen Geschäftsstelle.

Telefonisch und per Mail erreichst du den Verband zu Bürozeiten Montag bis Freitag. Mitgliedsbetriebe haben Zugang zu Rechtsberatung, Tarifverträgen, betriebswirtschaftlichen Auswertungen und einem Branchen-Netzwerk, das von der Schlachte-Brauerei bis zum Bremerhaven-Hotel reicht. Für Presseanfragen ist die Geschäftsstelle die erste Adresse, kürzere Wege als in Bremen sind in keinem anderen Bundesland zu haben.

DEHOGA HB & Partnersuche

Hansestadt-Gastronomie ist Schicht-Realität pur. Schlachte-Wirte arbeiten in den warmen Monaten von zehn Uhr morgens bis nach Mitternacht, Bremerhaven-Hoteliers haben Wochenend- und Cruise-Spitzen, wenn die Schiffe anlegen. Wer in Bremen oder Bremerhaven im Gastgewerbe arbeitet, kennt den Rhythmus: kurze Wochen mit langen Diensten, Wochenenddienst als Standard, Feiertage am Tresen. Dating-mit-Burotaktung-Partnerinnen scheitert daran regelmäßig, wer einen Koch, eine Restaurantfachfrau oder einen Barkeeper als Partner sucht, braucht jemanden, der die Branche kennt.

Genau dafür ist Gastrosingles da. Schau dir die Partnersuche für Gastronomie-Profis an, lies das Porträt Barkeeperin sucht Mann oder den Cluster zur Partnersuche für Köche. Bremerhaven öffnet zusätzlich die Tür zur Cruise-Karriere: Wer auf einem Kreuzfahrtschiff ab Columbus Cruise Center anheuert, lernt zwischen Karibik-Routen und Nordsee-Wende viele Single-Kollegen kennen, das Schiff ist ein eigener Heiratsmarkt. Wer lieber an Land bleibt, findet im DEHOGA-Netzwerk und über den Cluster DEHOGA Landesverbände Anschluss an Mitgliedsbetriebe und Branchentreffen, auf denen sich Single-Wirte und Single-Köche begegnen. Bremen ist klein, das Netzwerk ist eng, wer in der Hansestadt-Gastronomie unterwegs ist, kennt sich nach wenigen Saisons. Genau das ist der Vorteil für die Partnersuche zwischen Schlachte und Sail City.

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Das Wichtigste

  • DEHOGA Bremen vertritt rund 1.200 bis 1.800 Mitgliedsbetriebe in Stadt Bremen und Bremerhaven.
  • Hauptgeschäftsführer ist Detlef Pauls, die Geschäftsstelle sitzt in Bremen.
  • Bremer Ratskeller seit 1405: älteste Weinhandlung Deutschlands, UNESCO-Welterbe, Marketing-Anker.
  • Sterne-Spitze: L'Echalote Bremen mit einem Michelin-Stern, Atlantic Hotel Sail City als Bremerhaven-Leuchtturm.
  • Politische Felder 2026: MwSt, Fachkräftemangel, Übersee-Stadt-Gentrifizierung, Cruise-Terminal Bremerhaven.
  • Ausbildung läuft über IHK Bremen, IHK Bremerhaven und das Schulzentrum SII Utbremen.

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Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Gastrosingles Magazin

Tommy Honold

Küchenmeister, Gründer & Dating-Experte

Küchenmeister, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit gastrosingles.de Köche, Sommeliers, Servicekräfte und Wirte zusammen, die wissen, wie Schichtdienst, Sonntagsservice und der Druck am Pass wirklich wiegen.

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