Das Johann Lafer Restaurant war ueber Jahrzehnte der Anker hinter allem, was er sonst tat. Ohne das Sterne-Haus im Hunsrueck waere Lafer ein TV-Koch unter vielen gewesen. Mit ihm war er ein Spitzenkoch, der nebenbei Fernsehen machte, und diese Reihenfolge war ihm wichtig. Heute sieht das Bild anders aus, denn das klassische Sterne-Restaurant gibt es in dieser Form nicht mehr.
Johann Lafer Restaurant: Geschichte und Lage
Der Ursprung liegt im rheinland-pfaelzischen Guldental. Dort uebernahm Lafer ab 1983 als Kuechenchef das Restaurant Le Val d'Or, das Stammhaus der Familie seiner spaeteren Frau Silvia. 1988 erkochte das Haus einen zweiten Michelin-Stern. 1994 zog Lafer mit dem Restaurant auf die Stromburg in Stromberg bei Bingen und baute dort ueber die Jahre einen Komplex aus Restaurant, Hotel, Eventgastronomie und Kochschule auf. Die ganze Karriere dahinter steht im Profil zu Johann Lafer.
Konzept und Sterne
Auf der Stromburg stand Le Val d'Or fuer klassische Spitzenkueche mit regionalem Bezug: hochwertige Produktkueche, Service auf Niveau, klare Handschrift. Historisch wurde das Haus mit zwei Michelin-Sternen gefuehrt, spaeter mit einem. Das Restaurant war dabei nicht nur Gastronomie, sondern Aushaengeschild fuer Hotel und Kochschule am gleichen Standort. Viele Gaeste kamen wegen der Sterne und blieben fuer Kurs, Uebernachtung oder Eventgastronomie.







