Seit dem 1. März 2026 sitzt Alexander Herrmann fest auf dem Jurystuhl bei Grill den Henssler. Der Zwei-Sterne-Koch aus dem fränkischen Wirsberg bildet zusammen mit Joachim Llambi und Jana Ina Zarrella die neue Jury, die Steffen Henssler sonntags ab 20:15 Uhr auf VOX und RTL+ bewertet. Sechs Folgen in der Frühjahrsstaffel, und nach den ersten Sendungen lässt sich schon sagen: Das funktioniert.
Warum Herrmann zur Jury passt
Herrmann ist 54, führt das Posthotel in Wirsberg mit dem laut Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichneten Restaurant AURA by Tobias Bätz und das Imperial in Nürnberg. Er kennt Sterneküche, weiß aber auch, wie schwer ein gutes Gericht unter Zeitdruck ist. Bei Grill den Henssler geht es nicht ums perfekte Tasting-Menü, sondern darum, was am Ende auf dem Teller liegt, wenn die Uhr abgelaufen ist.
Steffen Henssler sagt zur Verpflichtung: "Alexander Herrmann liefert exakt die Küchenkompetenz, die die Jury braucht. Einfach ein toller Typ. Ich mag ihn sehr." Herrmann selbst mag am Format das Spontane und Unvorhersehbare. Kein Skript, keine Höflichkeitsbremse.
Premiere war am 1. März mit Johann Lafer als Gästekoch.
Herrmanns TV-Jahr 2026
Die Jury bei Henssler ist nicht alles. Im Herbst startet Staffel 15 von The Taste auf Sat.1, auch da sitzt Herrmann wieder in der Jury, diesmal neben Steffen Henssler, Tim Raue und der neu dazugekommenen Elif Oskan. Vier Köche, vier sehr unterschiedliche Handschriften. Daraus zieht The Taste seine Spannung.
Davor war Herrmann Coach bei Promi Taste auf Joyn. Andere Rolle: Statt zu bewerten, musste er Prominente unter Zeitdruck auf ein Niveau bringen, das sie sonst nicht erreichen. Das braucht Fachwissen, aber vor allem Geduld.
Was die drei Formate gemeinsam haben: kochen ohne Netz, ohne stundenlange Vorbereitung. Nur das, was gerade greifbar ist. Für jemanden wie Herrmann, der sein Posthotel auf handwerklicher Präzision aufgebaut hat, ist das eigentlich der genaue Gegenentwurf zum Alltag. Vielleicht macht es ihm gerade deshalb Spaß.







