Das Lea Linster Restaurant in Frisange ist der Anker hinter allem, was die Luxemburgerin sonst tut. Ohne das Sterne-Haus waere sie eine TV-Köchin unter vielen. Mit ihm ist sie eine Spitzenköchin, die nebenbei Fernsehen macht, und diese Reihenfolge war ihr immer wichtig.
Lea Linster Restaurant: Lage und Geschichte
Das Restaurant Lea Linster steht in Frisange, einem Dorf im Sueden Luxemburgs, wenige Minuten von der franzoesischen Grenze entfernt. 1982 uebernahm Lea Linster nach dem Tod ihres Vaters das elterliche Gasthaus und richtete die Kueche konsequent franzoesisch-klassisch aus. 1987 folgte der erste Michelin-Stern. Dass das Haus in der luxemburgischen Provinz blieb und nicht nach Paris oder Bruessel zog, wurde zu seinem Markenkern. Die ganze Karriere dahinter steht im Profil zu Lea Linster.
Konzept und Kueche
Etwa 30 bis 40 Plaetze, drei bis vier Menues, dazu eine separate Brasserie. Die Kueche ist franzoesisch grundiert, mit luxemburgischen Akzenten und regionalen Produkten im Zentrum. Die Madeleines sind das bekannteste Detail, kleine franzoesische Gebaeckstuecke, die Linster zur Signature gemacht hat. Die Atmosphaere ist bewusst nicht eingeschuechternd: Wer kommt, soll essen, nicht zelebriert werden. Die Brigade ist ueberschaubar, die Fluktuation niedrig, mehrere Koechinnen und Koeche arbeiten seit ueber zehn Jahren im Haus.







