Was Frank Rosin, Kumptner und Güngörmüs in Australien erleben
Roadtrip Australien ist der vierte gemeinsame Roadtrip der drei. Nach drei Touren durch die USA war Australien die logische Nächste — aber ein anderes Kaliber. „Du bist hier ständig von supergefährlichen Tieren umgeben", sagte Alex Kumptner zur Produktion. Das ist kein Marketingspruch: Das Trio begleitete einen Schlangenfänger dabei, eine hochgiftige Tigersnake aus einem Wasserboiler zu befreien. Sie schwammen mit Buckelwalen. Und sie standen — im Käfig gesichert — einem Weißen Hai gegenüber.
Neben diesen Momenten gibt es das, was alle drei am besten können: kochen. Frank Rosin arbeitet sich durch australische Zutaten, für die er in der deutschen Küche kaum Verwendung hätte. Känguru-Filet, gegrillte Schnecken aus dem Dschungel, Bushfood aus der indigenen Esskultur — das ist eine andere Welt als zwei Michelin-Sterne in Dorsten.
Kochen zwischen Känguru-Filet und Dschungelschnecken
Was Roadtrip Australien von klassischen Kochsendungen unterscheidet: Hier ist nicht die Perfektion das Thema, sondern die Konfrontation. Drei Köche, die in ihren Restaurants präzise arbeiten, werden mit Zutaten und Bedingungen konfrontiert, die sie nicht kennen.
Ali Güngörmüs, Sternekoch und bekannt für die mediterrane Küche seines Münchner Restaurants Pageou, schwärmt von den Australiern: „Die Australier sind eine Wucht!" Das klingt nach echtem Staunen, nicht nach PR-Zitat. Und genau dieser Ton macht das Format sehenswert: Drei Profis, die sich nicht als unfehlbar inszenieren, sondern neugierig bleiben.
Dazu kommen Szenen, die mit Küche nur am Rande zu tun haben. Das Trio schnorchelt im Great Barrier Reef, schwingt sich in eine der höchsten Regenwald-Schaukeln der Welt und taucht in die Jahrtausende alte Esskultur der australischen Ureinwohner ein.
Was der Roadtrip über Kochen und Gastro-Berufe zeigt
Für Menschen, die in der Gastronomie arbeiten, zeigt Roadtrip Australien etwas, das im Tagesgeschäft verloren geht: Kochen als Neugier, nicht als Routine. Frank Rosin ist dafür ein gutes Beispiel. Er hat laut Guide Michelin zwei Sterne, ein etabliertes Restaurant und einen festen Platz im deutschen TV — und reist trotzdem nach Australien, um sich von gegrillten Dschungelschnecken überraschen zu lassen.
Mehr über Frank Rosin und seine Arbeit neben dem Roadtrip steht im Frank-Rosin-Profil. Wer sich auch für Alex Kumptners Arbeit interessiert, findet Details im Kumptner-Porträt. Die Frage, wie man in einem Beruf wie der Gastronomie — mit Schichten, Abenddiensten und Wochenendarbeit — trotzdem Menschen findet, die denselben Alltag verstehen, beantwortet die Partnersuche für Köche. Alle Promiköche im Überblick gibt es beim Promiköche-Hub.
Nach Australien folgt das nächste Fernweh-Kapitel: Rosins Roadtrip durch Japan.