Tim Mälzer gehört seit über 20 Jahren zu den bekanntesten Gesichtern bei VOX und RTL. Kitchen Impossible, seine kulinarische Abenteuersendung, läuft seit 2016 und ist jetzt in der elften Staffel. Jetzt steht das Format unter Druck – nicht wegen schlechter Quoten, sondern wegen konzernweiter Sparmaßnahmen bei RTL. Mälzer hat dazu klar Stellung bezogen.
Tim Mälzer und der RTL-Sparzwang
RTL kündigte Anfang 2026 an, bis zu 600 Stellen abzubauen. 230 davon wurden bereits gestrichen. Der Hintergrund ist bekannt: Die TV-Werbeeinnahmen sind seit 2019 um mehr als 20 Prozent gesunken, Streaming-Angebote übernehmen das Publikum, der klassische Livekonsum von Fernsehen geht zurück. RTL reagiert mit einem Digitalisierungsprogramm, das Kosten senken soll.
Das Problem: Sendungen wie Kitchen Impossible sind nicht günstig. Das Format schickt Köche in fremde Länder, rekrutiert lokale Michelin-Köche als Herausforderer und dreht auf Restaurantniveau – weltweit. Das ist kein Studioformat, das sich mit einem Personalschnitt anpassen lässt. Wenn Produktionsbudgets sinken, leidet das Endprodukt direkt.
Was Mälzer konkret sagte
Mälzer hat sich nicht hinter Formulierungen versteckt. Er spare gern mit, intelligent und überlegt – aber nicht auf Kosten des Produkts. Und wenn das passiere: "Dann höre ich auf." Das ist kein Verhandlungsangebot, sondern eine klare Grenzziehung.
Gleichzeitig erläuterte er seine grundsätzliche Skepsis gegenüber dem Konzept Sparmaßnahmen: Er habe noch nie beobachtet, dass sie irgendwo funktionieren. Als Beispiel zog er die Magazinbranche heran, wo zuerst die kreativen Köpfe gestrichen wurden. Dieses Muster wolle er für Kitchen Impossible verhindern.
Mehr zum Gesamtprogramm und den aktuellen Sendeterminen findest du im Tim-Mälzer-Porträt.







