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DEHOGA Brandenburg: Gutshof-Restaurant Brandenburg, Symbolbild
karriere2026-04-29

DEHOGA Brandenburg: Verband Potsdam & Spreewald

DEHOGA Brandenburg vertritt das Gastgewerbe zwischen Berliner Speckguertel, Spreewald und Lausitz. Rund 3.500 bis 5.000 Mitgliedsbetriebe, Sitz in Potsdam, Hauptgeschaeftsfuehrer Olaf Luecke. Du bekommst hier den Ueberblick zu Zahlen, Themen 2026 und der Rolle als Berlins gastronomischer Hinterhof.

Symbolbild: Gastrosingles
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Wie wichtig ist DEHOGA Brandenburg fuer Berlins Umland-Gastronomie?

DEHOGA Brandenburg sitzt in Potsdam, vertritt rund 3.500 bis 5.000 Mitgliedsbetriebe und ist der Branchenanker fuer das Berliner Umland, den Spreewald und die Lausitz. Hauptgeschaeftsfuehrer Olaf Luecke koordiniert Politik im Landtag, Tourismusmarketing mit der TMB und die Zusammenarbeit mit der Schloesserstiftung in Sanssouci. Ohne den Verband laeuft im Land Brandenburg gastronomisch wenig.

Brandenburg ist Berlins gruenes Wohnzimmer. Rund um die Hauptstadt zieht sich ein Speckguertel aus Tagungshotels, Ausflugsgastronomie und Pendler-Wirten, dahinter beginnt eine Seenlandschaft, die ihresgleichen sucht. Mehr als 3.000 Seen, der Spreewald als UNESCO-Biosphaerenreservat, die Schloesser von Sanssouci und mittendrin die Landeshauptstadt Potsdam mit Babelsberger Filmstudio-Flair. Das alles ergibt ein Gastgewerbe mit eigenem Charakter. Du bekommst hier den Ueberblick: Wer fuehrt DEHOGA Brandenburg, welche Themen treiben den Verband 2026 und warum ist das Land zwischen Lausitz und Prignitz fuer Wirte ein eigenes Spielfeld? Brandenburg ist nicht Berlin, und genau das ist die Pointe. Wer hier Gastgewerbe macht, lebt vom Wochenendtourismus aus der Hauptstadt, vom Tagesausflug und von einer treuen Stammkundschaft mit langem Atem.

DEHOGA Brandenburg: Zahlen & Fakten

Die Geschaeftsstelle des Landesverbandes liegt in Potsdam. Damit sitzt der Verband an der politischen Nahtstelle: wenige Minuten vom Brandenburger Landtag entfernt, der seit 2014 im wiederaufgebauten Stadtschloss tagt. Kuerzere Wege zur Politik gibt es in keinem anderen Bundesland. Das nutzt DEHOGA Brandenburg, um seine Anliegen direkt in die Fraktionen zu tragen.

Brandenburg zaehlt je nach Statistik zwischen 3.500 und 5.000 organisierte Mitgliedsbetriebe. Die Gesamtzahl der Gastronomie- und Hotelleriebetriebe im Land liegt deutlich hoeher, der Organisationsgrad ist im Flaechenland aber traditionell solide. Dazu gehoeren Hotels, Pensionen, Restaurants, Imbisse, Ausflugslokale und Veranstaltungsbetriebe vom Schweiztal-Wirtshaus bis zum 4-Sterne-Resort am Scharmuetzelsee.

An der operativen Spitze steht Hauptgeschaeftsfuehrer Olaf Luecke. Er ist seit Jahren eine feste Stimme der Brandenburger Branche, gibt Interviews zu Mindestlohn, MwSt und Tourismus und vertritt den Verband bei groesseren Branchenterminen. Luecke kennt das Land, die Akteure und die Eigenheiten zwischen Prignitz und Niederlausitz. Diese Kontinuitaet ist Gold wert, gerade in einem Bundesland, in dem Politik, Landwirtschaft und Tourismus eng verflochten sind.

Die Mitgliedsbeitraege staffeln sich nach Betriebsgroesse und Umsatz. Kleinere Landgasthoefe zahlen niedrige dreistellige Betraege im Jahr, groessere Hotelresorts entsprechend mehr. Dafuer gibt es Rechtsberatung, Tarifinformationen, Versicherungsrahmenvertraege und Zugang zu Netzwerken, die sich ein einzelner Wirt im Spreewald nicht selbst aufbauen koennte.

Aufgaben & Schwerpunkte

Die Themenliste ist breit, weil das Land breit ist. DEHOGA Brandenburg arbeitet auf mehreren Buehnen gleichzeitig. Im Potsdamer Landtag lobbyiert der Verband fuer Hotellerie und Gastronomie, vor allem bei Steuerfragen, Buerokratieabbau und Foerderprogrammen. Brandenburg hat in der Vergangenheit eigene Wege beschritten, etwa bei Foerdermitteln fuer kleinere Beherbergungsbetriebe oder bei der Vermarktung des laendlichen Raums.

Touristik ist das zweite grosse Feld. Der Verband ist Partner der Tourismus-Marketing Brandenburg, kurz TMB, die das Land bundesweit bewirbt. Kampagnen rund um Spreewald, Seenlandschaft und Schloesser laufen ueber die TMB, und DEHOGA Brandenburg liefert die Branchensicht zu. Bei grossen Themen wie dem Berliner Tagestourismus, der mehr Uebernachtungen ins Umland spuelen soll, ist der Verband regelmaessig Stimme der Branche.

Ein eigenes Schwerpunktthema ist die Zusammenarbeit mit der Stiftung Preussische Schloesser und Gaerten Berlin-Brandenburg. Die Schloesserstiftung verwaltet Sanssouci, das Neue Palais, Schloss Cecilienhof und viele weitere Liegenschaften. Wo Schloesser sind, ist auch Gastronomie: Cafes, Restaurants und Veranstaltungsorte in historischer Kulisse. Der Verband moderiert hier zwischen Denkmalschutz, Tourismus und Wirtschaftsinteressen.

Spreewald-Marketing ist ein Dauerthema. Die Region rund um Luebbenau und Luebben lebt vom Tagestourismus aus Berlin, von Kahnfahrten, Gurken und der sorbischen Tradition. DEHOGA Brandenburg arbeitet eng mit dem Tourismusverband Spreewald zusammen und positioniert die Region als kulinarische Marke. Spreewaelder Gurken sind dabei laengst mehr als ein Glas im Supermarkt: Sie sind Botschafter einer ganzen Esskultur.

Auch der Berliner Speckguertel bekommt eigenes Gewicht. In Staedten wie Falkensee, Bernau, Koenigs Wusterhausen und Eberswalde lebt das Gastgewerbe von Pendlern, die abends nach Hause kommen, und vom Wochenendpublikum aus der Hauptstadt. Der Verband berlinniert mit der Hauptstadt-Schwester DEHOGA Berlin bei laenderuebergreifenden Themen, etwa Tarifvertraegen oder gemeinsamen Tourismuskampagnen.

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DEHOGA Brandenburg & Ausbildung

Ohne Nachwuchs laeuft nichts, und das gilt im Flaechenland besonders. Brandenburg konkurriert mit Berlin, das hoehere Loehne und mehr Glamour bietet. DEHOGA Brandenburg arbeitet daher eng mit den drei Industrie- und Handelskammern des Landes zusammen: IHK Potsdam, IHK Cottbus und IHK Ostbrandenburg in Frankfurt (Oder). Diese drei Kammern decken zusammen das gesamte Landesgebiet ab und nehmen Pruefungen ab.

Auf der Berufsschulseite sind mehrere Oberstufenzentren zentral. Das OSZ Werder bildet Koeche und Hotelfachleute fuer den westlichen Raum aus, das OSZ II Cottbus deckt die Lausitz ab und das OSZ Oder-Spree den Osten des Landes. Der Verband stellt Pruefer fuer die IHK-Pruefungsausschuesse und bringt Praxiserfahrung in die Theorie.

Ausbildungsmarketing ist Pflichtprogramm. Brandenburg hat seit Jahren eine hohe Quote unbesetzter Ausbildungsstellen, gerade in der Gastronomie. Der Verband wirbt mit Messeauftritten, Schulkooperationen und Praktikumsboersen fuer die klassischen Berufe Koch, Restaurantfachfrau, Hotelfachmann. Tage der offenen Kueche, Berufsorientierungsmessen in Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) und gezielte Kampagnen in laendlichen Regionen gehoeren zum festen Programm.

Aktuelle Themen 2026

Vier Themen dominieren die Agenda. Die Mehrwertsteuer-Debatte bleibt das Branchenthema schlechthin. Nach dem politischen Hin und Her um den ermaessigten Satz auf Speisen ringt der Verband um Planungssicherheit. Olaf Luecke macht regelmaessig Druck, dass der reduzierte Satz dauerhaft bleibt. Fuer den durchschnittlichen Brandenburger Landgasthof entscheidet das ueber Gewinn und Verlust.

Der Berliner Speckguertel-Tourismus ist der zweite grosse Komplex. Brandenburg profitiert massiv vom Tagesausflugsverkehr aus der Hauptstadt. Wer in Berlin wohnt, faehrt am Wochenende zum Werbellinsee, an den Scharmuetzelsee oder in den Spreewald. Diese Naehe zum Zehn-Millionen-Markt Berlin ist ein Standortvorteil, der gepflegt werden will. Der Verband draengt auf bessere Verkehrsanbindungen, Radwegenetze und eine modernisierte Beschilderung.

Tropical Islands in Krausnick ist ein Sonderkapitel. Die ehemalige Cargolifter-Halle ist mittlerweile einer der groessten privaten Arbeitgeber im Tourismussektor des Landes. Hunderte Mitarbeiter in Gastronomie, Hotellerie und Erlebnisbereich, ganzjaehrig geoeffnet, mit eigener Logik. Der Verband behandelt Tropical Islands als wichtigen Player und Multiplikator, gleichzeitig als Spezialfall mit eigenen Themen rund um Personalbeschaffung und Saisonalitaet.

Der Strukturwandel der Lausitz ist das vierte grosse Thema. Mit dem Braunkohleausstieg, der bis 2038 vollzogen sein soll, veraendert sich die Region grundlegend. Bergbaufolge-Landschaften werden zu Seen, neue Tourismusprojekte entstehen rund um Cottbus, Senftenberg und das Lausitzer Seenland. Das Gastgewerbe ist Teil dieser Transformation. DEHOGA Brandenburg begleitet die Entwicklung politisch, fordert Foerderprogramme fuer Hotel-Neubauten und sorgt dafuer, dass die Branche bei den Strukturfonds nicht vergessen wird.

Dazu kommen Energiekosten, die im Flaechenland besonders druecken, weil Heizen und Lieferwege teurer sind. Auch die Digitalisierung ist Thema: Online-Reservierung, Bewertungsmanagement, Buchungsplattformen. Was fuer Berliner Sternehaeuser Standard ist, ist fuer einen Landgasthof bei Wittstock oft Neuland. Der Verband bietet Schulungen, Beratung und Kontakte zu Dienstleistern. Auch Buerokratieabbau bleibt Dauerbrenner, gerade bei Hygiene-Verordnungen und Gewerbeaufsicht.

Brandenburgs Gastronomie-Highlights

Das Land hat keine Sternedichte wie Berlin, aber dafuer Adressen mit Charakter. Das Friedrich-Wilhelm Restaurant im Hotel Brandenburger Tor in Potsdam ist eine der feinsten Adressen des Landes, in unmittelbarer Naehe zum gleichnamigen Stadttor. Klassische Kueche auf hohem Niveau, oft Buehne fuer Politik- und Medientermine in der Landeshauptstadt.

Der Spreewald hat seine eigene Sterneliga und seine eigene Tradition. Adressen wie der Speckhof oder Restaurants entlang der Spree-Kanaele leben von der Verbindung aus Tradition, Gurkenkueche und Tagestouristen. Spreewaelder Gurken in zwanzig Varianten, frischer Fisch aus den Fliessen, Leinoel und sorbische Spezialitaeten ergeben eine Esskultur, die woanders schwer zu finden ist. Luebbenau ist dabei das touristische Zentrum, Luebben das ruhigere Hinterland.

In Potsdam selbst ist die Schinkelhalle Babelsberg ein Aushaengeschild. Die ehemalige Industriehalle wurde zu einem Veranstaltungsort und Restaurant umgebaut und steht fuer die Verbindung aus Filmpark Babelsberg, Kultur und Gastronomie. Wer hier essen geht, sitzt in einer Architekturikone des 19. Jahrhunderts.

Die Sanssouci-Gastronomie rund um den Park ist ein eigener Mikrokosmos. Cafes wie das Drachenhaus, das Belvedere auf dem Klausberg oder Restaurants in der Naehe des Schlosses bedienen ein Jahrespublikum aus internationalen Touristen, Berliner Wochenendgaesten und Einheimischen. Die Schloesserstiftung gibt den Rahmen vor, die Wirte fuellen ihn aus. Das ist ein eigenes Geschaeftsmodell zwischen Denkmalschutz, hoher Gaestefrequenz und kurzen Oeffnungszeiten ausserhalb der Saison.

DEHOGA Brandenburg Standorte

Zentraler Anlaufpunkt ist die Geschaeftsstelle in Potsdam, gut erreichbar ueber Hauptbahnhof Potsdam und die S-Bahn-Linie aus Berlin. Dort finden Mitgliederversammlungen, Pressetermine und Beratungen statt. Ueber das Jahr verteilt organisiert der Verband mehrere feste Veranstaltungen: den Brandenburger Hoteltag, Branchenforen zum Tourismus und regionale Stammtische in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Pritzwalk.

Eng kooperiert wird mit den IHKs des Landes, der Tourismus-Marketing Brandenburg, der Schloesserstiftung Sanssouci und mit DEHOGA Berlin. Der Landesverband ist damit Knotenpunkt, an dem politische, wirtschaftliche und kulturelle Faeden zusammenlaufen. Fachveranstaltungen zu Themen wie Online-Marketing, Kassensystemen oder Personalrecht laufen regelmaessig im Haus oder in Partnerhotels im Umland.

DEHOGA Brandenburg & Partnersuche

Wer in Brandenburgs Gastronomie arbeitet, hat einen anderen Rhythmus als der Berliner Stadtkollege. Die Wege sind weiter, die Schichten oft saisonaler, das Stammpublikum vertrauter. Spreewald-Romantik klingt nach Klischee, ist aber Alltag: Wer am Kahnfaehrhaus arbeitet, kennt seine Gaeste, die Kollegen und den See. Berlin-Pendler-Wirte zwischen Falkensee und Bernau haben dagegen einen ganz eigenen Spagat, weil ihre Kundschaft pendelt und sie selbst zwischen zwei Welten leben.

Saisonale Hotellerie an Tropical Islands, am Scharmuetzelsee oder im Spreewald bringt eine eigene Beziehungslogik mit sich. Im Sommer sechzig Stunden plus, im Winter mehr Luft, oft mit langjaehrigen Kollegen, die zusammen alt werden. Wer hier einen Partner sucht, findet ihn oft im Kollegenkreis, auf dem Branchenball oder bei den regionalen Stammtischen. Brandenburg ist ein Flaechenland, soziale Kontakte fallen nicht vom Himmel.

Genau deshalb lohnt es sich, das nicht dem Zufall zu ueberlassen. Schau dir unsere Tipps zur Partnersuche in der Gastronomie an, oder lies, was eine erfolgreiche Geschichte unter Wirt sucht Frau konkret bedeutet. Fuer Kuechenleute gibt es eine eigene Seite zur Partnersuche fuer Koeche, und einen Schritt zurueck zum bundesweiten Ueberblick findest du auf der DEHOGA Uebersicht.

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Das Wichtigste

  • DEHOGA Brandenburg sitzt in Potsdam und vertritt rund 3.500 bis 5.000 Mitgliedsbetriebe im ganzen Land.
  • Hauptgeschaeftsfuehrer ist Olaf Luecke, eine feste Groesse in Brandenburgs Gastronomie.
  • Der Verband bespielt drei Tourismusregionen: Berliner Speckguertel, Spreewald und Lausitz mit Tropical Islands.
  • Ausbildung laeuft ueber die IHKs Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) plus regionale OSZ.
  • Themen 2026: MwSt, Fachkraeftemangel, Strukturwandel Lausitz, Energiepreise, Buerokratie.
  • Sanssouci, Schinkelhalle Babelsberg und Spreewald-Gurkenkueche sind kulinarische Aushaengeschilder.

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Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Gastrosingles Magazin

Tommy Honold

Küchenmeister, Gründer & Dating-Experte

Küchenmeister, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit gastrosingles.de Köche, Sommeliers, Servicekräfte und Wirte zusammen, die wissen, wie Schichtdienst, Sonntagsservice und der Druck am Pass wirklich wiegen.

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