Léa Linster war am 22. September 2026 Gast in der ZDF-Sendung „Volle Kanne" und hat dort ein Zitronentörtchen zubereitet. Feiner Mandelmürbeteig, frische Zitronencreme, darüber ein luftig gebackenes Baiser. Ein Rezept, das nach wenig aussieht und handwerklich einiges verlangt.
Warum das Törtchen mehr ist als ein Vormittagsrezept
Ein Zitronentörtchen ist in der Patisserie so etwas wie ein Prüfstück. Der Mürbeteig darf nicht durchweichen, die Creme muss säuerlich bleiben statt süß zu kippen, und das Baiser braucht genau die Hitze, die ihm außen Farbe gibt, ohne innen zusammenzufallen. Drei Bauteile, drei Möglichkeiten, es falsch zu machen.
Dass Linster ausgerechnet das in ein Vormittagsformat mitbringt, ist typisch für ihre Art zu unterrichten. Sie wählt keine Show-Rezepte mit Effekt, sondern Klassiker, an denen man etwas lernt. Wer das Törtchen zu Hause nachbaut, versteht danach mehr über Teig und Temperatur als nach einem halben Kochbuch.
Das Backbuch im Hintergrund
Der Auftritt fiel in die Woche nach ihrer Neuerscheinung. „Jetzt backen wir! Meine 70 liebsten Back-Rezepte für süße & herzhafte Momente" ist am 18. September 2026 bei Graefe und Unzer erschienen, 192 Seiten, 34,00 Euro. Im Gespräch kam neben dem Buch auch zur Sprache, dass sie Neugeborenenstationen besucht.
Luxemburgs Tageszeitung Wort überschrieb ihren Bericht über den Auftritt mit dem Satz „Einige sind mehr am Kochen interessiert, andere am Crémant".
70 Rezepte, süß und herzhaft gemischt: Das Buch ist kein Patisserie-Lehrgang für Profis, sondern eine Sammlung für Leute, die zu Hause backen. Genau diese Zielgruppe bedient auch der Fernsehauftritt. Wer morgens um neun einschaltet, will kein Tortendekor mit Airbrush sehen, sondern ein Rezept, das am Wochenende funktioniert.







