Zwanzig Jahre Freundschaft, eine gemeinsame Fernsehvergangenheit und eine Geschichte, die man sich nicht ausdenkt: Tim Mälzer hat verraten, was er und Joko Winterscheidt früher regelmäßig zusammen unternommen haben – und dabei spielte ein Swingerclub eine Nebenrolle. Nicht so, wie man vermuten würde.
Tim Mälzer und Joko: Anfänge vor 20 Jahren
Bevor Joko Winterscheidt zum festen Duo mit Klaas Heufer-Umlauf wurde, tauchte er in einem ganz anderen TV-Kontext auf. In Mälzers früher Kochshow "Schmeckt nicht, gibt's nicht" hatte Tim Mälzer Joko bereits vor der Kamera – zu einer Zeit, als beide noch weit von ihrer heutigen Bekanntheit entfernt waren.
Das Boulevardmagazin "Prominent" hat jetzt Mälzers TV-Anfänge beleuchtet, und Joko kommentiert diese Zeit mit Anekdoten, die die Stimmung von damals gut transportieren. Was dabei herauskommt, ist eine Geschichte über zwei Leute, die ganz organisch in eine seltsame Routine geschlittert sind.
Das Studio ohne Dusche
Das eigentliche Problem war ein handwerkliches: Mälzers damaliges Studio hatte keine Dusche. Nach einem langen Drehtag in einer heißen Küche braucht man aber irgendwann eine. Die Lösung war pragmatisch und kam von der Geografie. In der Nähe des Studios befand sich ein Swingerclub. Der hatte Duschmöglichkeiten. Mälzer nutzte sie.
"Am Anfang war mir das immer etwas peinlich, wenn ich Feierabend machte", erinnert er sich. "Ich wollte nicht, dass die Leute denken, ich gehe nun gezielt dorthin, während die anderen Besucher bereits Schlange stehen."
Joko als Aufpasser
Seine Lösung für dieses Problem: Tim Mälzer bat Joko Winterscheidt, ihn zu begleiten. Nicht als Gast des Clubs, sondern als Aufpasser. Joko erinnert sich: "Tim hat mich immer mitgenommen und gesagt: 'Du wartest auf mich. Ich will nicht, dass mich da irgendwer angrabbelt.'"
Das war offenbar keine Ausnahme, sondern Routine. Joko wartete demnach wiederholt vor oder im Eingangsbereich, während Mälzer drin war und duschte. Der Betrieb war zu dieser Tageszeit bereits in vollem Gang.
Es ist die Art von Geschichte, die kein PR-Team erfindet. Zu absurd, zu konkret, zu wenig imagetauglich. Genau deshalb klingt sie überzeugend.







