Alexander Herrmann ist als Kochmödianten-Hälfte auf Tour, gemeinsam mit dem Kabarettisten Martin Rassau. Das Programm trägt den Untertitel „Zunge. Zwerchfell. Zwiegespräch." und war im September 2026 in Künzell und Aschaffenburg zu sehen. Kein Kochkurs, keine Showküche: zwei Franken sitzen auf der Bühne und reden.
Was hinter den Kochmödianten steckt
Angekündigt ist ein spritziger Dialog aus wahren Geschichten, kuriosen Erlebnissen und witzig-würzigen Wortgefechten. Die Themenliste, die die Veranstalter ausgeben, liest sich wie eine Bestandsaufnahme zweier Berufsleben: der Blick hinter die Kulissen einer Fernsehsendung, das beste Rezept für einen guten Auftritt, die Tops und Flops einer Karriere, das Berühmtsein unter Berühmten. Und die Frage, wie Künstliche Intelligenz die eigene Arbeit verändern wird.
Der letzte Punkt ist der interessanteste. Ein Sternekoch und ein Kabarettist arbeiten beide mit etwas, das sich schwer automatisieren lässt: Timing, Handwerk, Reaktion auf einen Raum voller Menschen. Dass sie das Thema trotzdem auf die Bühne holen, statt es wegzulachen, passt zu Herrmann, der öffentliche Debatten über seine Branche seit Jahren mitführt statt nur zu bekochen.
Zwei Franken, die sich lange kennen
Martin Rassau kommt aus dem fränkischen Kabarett und ist mit der Comödie Fürth verbunden. Dort standen die beiden am 4. September 2026 zusammen auf der Bühne. Herrmann und Rassau sind nicht erst für das Programm zusammengekommen, sie sind seit langem befreundet. Das erklärt, warum das Format als Zwiegespräch funktioniert und nicht als Moderator-plus-Gast.
Am 23. September 2026 gastierten die Kochmödianten um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum Künzell, einen Tag später zur gleichen Zeit im Cranach Saal der Stadthalle am Schloss in Aschaffenburg. Über den Aschaffenburger Abend berichtete das Main-Echo am 28. September 2026.







