Bild: © gastrosingles.de (Symbolbild, KI-generiert)
Jahrelang hielt Max Strohe den Thermomix für Haushaltsküchen-Spielzeug – bis er sah, was das Gerät im Spitzenbetrieb leisten kann. Heute laufen drei davon täglich im Berliner Sternerestaurant Tulus Lotrek.
Max Strohe: Vom Skeptiker zum Dreifach-Nutzer
Drei Thermomix-Geräte gleichzeitig im Einsatz – das klingt nach einer Haushaltsküche, nicht nach einem Michelin-prämierten Restaurant. Im Tulus Lotrek in Berlin-Kreuzberg ist es aber Max Strohe, der genau das zur Regel gemacht hat. "Wir haben mindestens drei Thermomix im Einsatz", sagt der Berliner Sternekoch.
Das war nicht immer so. Anfang der 2000er-Jahre zweifelte Strohe noch am Nutzen der Küchenmaschine. Dann kaufte sein Küchenchef nach einer Produktvorführung den damaligen TM31. Was folgte, überzeugte Strohe innerhalb kurzer Zeit: Der Chef arbeitete mit dem Thermomix schneller und erzielte gleichmäßigere Resultate als Kollegen, die Saucen mühsam von Hand aufschlugen. Das Potenzial war nicht mehr zu übersehen.
Max Strohe: Präzision, die Handarbeit schlägt
In der Spitzengastronomie zählt jedes Detail. Strohe setzt die Geräte gezielt dort ein, wo Konstanz entscheidend ist. Kräuteröle, seidige Pürees, Emulsionen, Schäume, Gelees und karamellisierte Pulver entstehen heute maschinell präzise – Aufgaben, die früher Konzentration und Geduld erforderten.
Das Parade-Beispiel ist die Hollandaise. Bei Handarbeit gerinnt die Sauce schnell, wenn Temperatur oder Bewegung kurz nachlassen. Der Thermomix hält beides konstant. Das Ergebnis ist reproduzierbar – Gang für Gang, Abend für Abend. Im Tulus Lotrek ist das keine Komfortlösung, sondern Teil der Qualitätsstrategie.
Max Strohe: Ein Gerät reist immer mit
Auch außerhalb der eigenen Küche bleibt Strohe seinem Werkzeug treu. Bei externen Caterings reist stets ein Thermomix mit. Muss kurzfristig eine Sauce gerettet oder ein Püree neu zubereitet werden, steht das Gerät bereit. Das gibt Strohe und seinem Team die Flexibilität, die in der Spitzengastronomie unter Druck den Unterschied macht.
Das Tulus Lotrek ist bekannt für seinen ungewöhnlichen Stil: Fine Dining in Wohnzimmer-Atmosphäre, warme Farben, intensive Aromen und eine Küche, die auf Perfektion in den Details besteht – ob sichtbar oder nicht.
Das Wichtigste im Überblick:
- Max Strohe nutzt mindestens drei Thermomix täglich im Tulus Lotrek
- Der Sinneswandel begann Anfang der 2000er durch einen überzeugten Küchenchef
- Einsatz für: Kräuteröle, Pürees, Emulsionen, Schäume, Gelees, Hollandaise
- Auch beim Catering außerhalb des Restaurants immer dabei
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Tommy Honold
Küchenmeister, Gründer & Dating-Experte
Küchenmeister, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit gastrosingles.de Köche, Sommeliers, Servicekräfte und Wirte zusammen, die wissen, wie Schichtdienst, Sonntagsservice und der Druck am Pass wirklich wiegen.